Häufige Fragen

-Fragen zum neuen "Gelben Sack" ab 1. Januar 2008

-Fragen zum Dualen System

-Fragen zur Mülltrennung



Zum Seitenanfang Fragen zum neuen "Gelben Sack" ab 1. Januar 2008


Woher erhalte ich die "Gelben Säcke" für meinen Haushalt?

Für das Jahr 2014 erhalten Sie vier Wertcoupons als Grundausstattung, mit denen Sie an Verteilstellen jeweils eine Rolle "Gelbe Säcke" á 10 Säcke beziehen können. Die Verteiltermine finden Sie auf der Seite "Verteilung 2014". Somit verfügt jeder Haushalt mit dem Erstversand über 40 "Gelbe Säcke". Die gesamte Jahresausstattung ist abhängig von der Größe Ihres Haushalts.


Wie wird die Jahresausstattung ermittelt?

Die Ausstattung für ein Jahr hängt von der Zahl der im Haushalt lebenden Personen ab. Demnach erhält jeder Bürger pro Haushalt 13 "Gelbe Säcke" im Jahr. Unabhängig von der Größe werden mit der Grundausstattung jedem Haushalt 40 Säcke in Form von 4 Wertcoupons zur Verfügung gestellt. Haushalte, deren Bedarf aufgrund der im Haushalt lebenden Personen höher liegt, haben die Möglichkeit zusätzliche Wertcoupons nachzubestellen.


Wie können größere Haushalte Wertcoupons nachbestellen?

Haushalte, die aufgrund Ihrer Haushaltsgröße einen höheren Bedarf als die mit der Grundausstattung zur Verfügung gestellten Säcke haben, können für die fehlende Menge kostenlos weitere Wertcoupons anfordern. Dazu steht der Bestellbereich sowie die kostenlose Servicenummer 0800 / 479 26 71 (Mo-Fr, 08:00 bis 16:30 Uhr) zur Verfügung.


Wie finde ich eine Ausgabestelle in meiner Nähe?

Wir haben ein dichtes Netz an Ausgabestellen aufgebaut, damit Sie schnell an "Gelbe Säcke" kommen, sobald Sie neue benötigen. Ausgabestellen sind häufig Tankstellen, Kioske, Presseshops oder Lottoannahmestellen. Mit Hilfe unserer Suchmaske finden Sie die nächste Verteilstelle in Ihrer Nachbarschaft.


Ändert sich mit dem neuen Verteilsystem auch der Abholrhytmus?

Nein, die gewohnten Abfuhrtage bleiben erhalten. Unter dem Menüpunkt Abholtermine erhalten Sie Informationen zu den Abholtagen in Ihrer Straße.


Kann ich Reste der alten gelben Säcke weiter benutzen?

Ja. Gelbe Säcke, die bisher noch in Ihrem Haushalt lagern, können Sie zunächst aufbrauchen.


Warum wurde das Ausgabesystem für "GELBE SÄCKE" umgestellt?

Die für die meisten Haushalte ausreichende Grundausstattung gewährleistet eine flächendeckende Bereitstellung der "Gelben Säcke". Im abgelaufenen System wurden "Gelbe Säcke" häufig mit Stoffen befüllt, die nicht über das System "Gelber Sack" recycelt werden können, z.B. Bioabfälle oder Restabfall. Häufig wurden durch das offene Verteilsystem "Gelbe Säcke" für systemfremde Nutzung eingesetzt, z.B. zum Transport von PET-Flaschen, Altkleidersammlung oder als Sammelsack für Laub. Die Systemumstellung mit der neuen, kontrollierten Abgabe gegen Wertcoupon, ist ein wirksames Instrument, um Fehlbefüllung und Missbrauch einzuschränken.



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Grüner Punkt – was ist das?

Der Grüne Punkt ist ein Erkennungszeichen auf Verbrauchsverpackungen und gibt Verbrauchern Hinweis darauf, dass die entsprechende Verkaufsverpackung bei der DSD GmbH lizenziert wurde. Solche Verpackungen können über "Gelbe Säcke", "Gelbe Tonnen", am Wertstoffhof sowie im Papiercontainer (für Papierverpackungen) und im Glascontainer (für Glasverpackungen) entsorgt werden. Der Grüne Punkt selbst ist ein geschütztes Markenzeichen.


Welche Verpackungen tragen den grünen Punkt?

Verkaufsverpackungen tragen den grünen Punkt, wenn das Unternehmen, welche die Verpackung in der Bundesrepublik Deutschland in Verkehr bringt, einen Lizenzvertrag mit der Duales System Deutschland GmbH über die Nutzung der Marke geschlossen hat. Verbraucher können am Grünen Punkt erkennen, dass der Recyclingprozess der Verbrauchsverpackung von Handel und Industrie finanziert wurde und entsprechend über "Gelbe Säcke", "Gelbe Tonnen", am Wertstoffhof sowie im Papiercontainer (für Papierverpackungen) und im Glascontainer (für Glasverpackungen) entsorgt werden können.


Warum gibt es regionale Unterschiede in der Erfassung der Wertstoffe?

Die Verpackungsverordnung besagt, dass sich die Duales System Deutschland GmbH beim Aufbau der Wertstofferfassungssysteme mit den entsorgungspflichtigen Kommunen abstimmt. So werden bundesweit diverse Sammelsysteme umgesetzt, woraus sich regionale Unterschiede ergeben.


Was passiert mit von Verbrauchern gesammelten Wertstoffen?

Entsorgungspartner der Duales System Deutschland GmbH entleeren die bereitgestellten Sammelbehälter bzw. holen die "Gelben Säcke" in regelmäßigen Abständen ab. In Sortieranlagen werden reine Materialströme mit Verpackungen aus Weißblech, Verbundstoffen, Kunststofffolien, Laschen, Mischkunststoffen, Aluminium und Styropor gewonnen. Altglas wird in speziellen Aufbereitungsanlagen sortiert und von Verschlüssen befreit. Papier, Pappe und Karton wird nach verschiedenen Altpapierqualitäten sortiert.


Wann wird der "Gelbe Sack" in meinem Wohnort abgeholt?

Der "Gelbe Sack" wird je nach Gebiet zu festen Terminen abgeholt. Informationen dazu erhalten Sie im Abfallkalender Ihres Landkreises / Ihrer Stadt oder können für die Landkreise Cuxhaven, Wesermarsch und Osterholz sowie der Stadt Bremen auf dieser Website unter Abholtermine die Termine abrufen. Zusätzlich haben meist die zuständigen Abfallberater Ihrer Stadt oder Gemeinde und der für die Sammlung der "Gelben Säcke" zuständige Entsorger vor Ort Informationen vorliegen. An Feiertagen verschiebt sich die Abholung "Gelber Säcke" in aller Regel auf den Folgetag. Die genauen Termine für Ihr Gebiet erhalten Sie bei den genannten Stellen.


Bei meiner Adresse ist der "Gelbe Sack" noch nicht abgeholt worden, obwohl dies bislang immer bis 10 Uhr geschehen ist. Fällt die Sammlung aus oder wurden meine "Gelben Säcke" vergessen?

Für Abweichungen vom gewohnten Abholrhythmus kann es mehrere Gründe geben. Gerade zum Jahreswechsel kann es zu Änderungen kommen, bitte beachten Sie hierzu die Angaben im jeden Haushalt zugestellten Abfallkalender. Doch auch Fahrzeugpannen und Engpässe können dazu führen, dass sich die Abholung um einige Stunden verzögern kann. Der zeitliche Korridor zur Abholung der Säcke reicht je nach Gebiet von morgens 06:00 Uhr bis in die frühen Abendstunden hinein. Abholtage, die auf einen Feiertag fallen, werden überwiegend auf den Folgetag verschoben. Beachten Sie auch hierzu bitte die Angaben Ihres Abfallkalenders. Sollte Ihr "Gelber Sack" falsch befüllt sein, so kann er markiert mit einem roten Aufkleber am Straßenrand zur Nachsortierung durch den Entsorger liegen gelassen werden.



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Was darf in den "Gelben Sack" und was nicht?

In den "Gelben Sack" oder die "Gelbe Tonne" dürfen alle Verkaufsverpackungen, die mit dem Grünen Punkt gekennzeichneten sind und nicht aus Glas oder Papier bestehen. Eine genau Einteilung finden Sie auf der Seite "Richtige Befüllung".


Warum sollen keine Glas- oder Papierverkaufsverpackungen in den "Gelben Sack"/die "Gelbe Tonne", obwohl sie lizenziert sind und den Grünen Punkt tragen?

Die meisten Papierverpackungen und Einwegglasflaschen sind mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet. Trotzdem gehören diese nicht in den "Gelben Sack"/die "Gelbe Tonne", die nur für Kunststoff- und Metallverkaufsverpackungen vorgesehen sind.
Das Duale System Deutschland organisiert in Zusammenarbeit mit Entsorgungsdienstleistern und Kommunen separat die Abholung / Sammlung von Papier- und Glasverpackungen.


Warum wurde mein "Gelber Sack" nicht mitgenommen und mit einem Aufkleber versehen?

Werden "Gelbe Säcke" mit nicht dafür vorgesehenen Fremdstoffen wie z. B. Restmüll oder nicht als Verbrauchsverpackung eingesetzten Kunststoffen befüllt (erkennbar am fehlenden Grünen Punkt) kann der "Gelbe Sack" zur Nachsortierung vom Entsorger liegen gelassen werden. Falsch befüllte Säcke werden dann mit einem roten Aufkleber versehen.


Was bedeuten die auf dem "Gelben Sack" abgedruckten Formulierungen wie "restentleertes Verpackungsmaterial" oder "Verkaufsverpackung"?

In den "Gelben Sack" dürfen nur restentleerte Verpackungsmaterialien entsorgt werden. Dies sind Verpackungsmaterialien, wie Joghurtbecher oder Tetra-Packs, die vom Inhalt getrennt sind. Ein Abwaschen von Verpackungsmaterialien ist jedoch nicht nötig. Verkaufsverpackungen sind Verpackungen, die grob umschrieben Produkte für den Endverbraucher umschließen. Diese sind über den "Gelben Sack" zu entsorgen, sofern es sich dabei nicht um Papier oder Glasverpackungen handelt. Transportverpackungen dagegen (z. B. Abdeckplanen) dürfen nicht über den "Gelben Sack" entsorgt werden. Für diese gibt es gesonderte Entsorgungswege.